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Liebe Kinder, bald gedenken wir wieder 

der Niederkunft des Admins von Nazareth - Part 1

Der Admin von Nazareth ward in einer armseligen Genossenschaftsbank in Oberschwaben geboren. Die Bank war so arm, dass das Knäblein auf einem Sack Kunstdünger geboren wurde (nachdem ja auch die letzten Geburtsstationen dichtgemacht wurden). Bei ihm waren seine Eltern, Josef und Maria, sowie ein Ochse und ein Esel (zwei zufällig anwesende Kunden).

Da es in jener Nacht stockfinster war und kein Sternlein leuchten wollte, entschloss sich Josef, mit seiner Walther P1 etwas Leuchtspurmunition zu schießen, um den drei Weisen aus dem Morgenland zu leuchten. Doch statt der drei Weisen kamen ein Polizist (welcher Josef wegen illegalem Waffenbesitzes einbuchtete), ein Umweltschützer (welcher Maria wegen Beihilfe zur schweren Umweltverschmutzung ebenfalls einsperren ließ) sowie ein Finanzbeamter, der das restliche Vermögen der Familie inklusive des Kunstdüngersackes, auf dem das arme Adminlein lag, konfiszierte. So lag es nun da, das arme Kindlein und fror entsetzlich. Doch es hatte Glück. Eine Magd namens Susi nahm sich des Kindes an, nährte und kleidete es. Das Kind wuchs und gedieh, bis es eines Tages ein junger Mann war. 

Eines Tages wollte der Admin seiner Ziehmutter nicht mehr zur Last fallen, und so schlug er alle guten Ratschläge und Warnungen in den Wind und unterschrieb einen Lehrvertrag bei seiner Bank. Dort mußte er nun das Landvolk missionieren, ihnen die Segnungen des beleglosen Datenträgeraustausches nahe bringen (und infolge dessen mancher Mistgabel ausweichen).

"Das kann doch noch nicht alles gewesen sein" dachte er sich eines Tages. Und so scharte er PC um PC um sich. Aus der ganzen Welt kamen sie. Stetig wuchs seine elektronische Anhängerschar, bis sich der Admin eines Tages dachte: "Schee und guet, alles so alloinigs. Aber ma ka jo gar it so oifach Data dauscha. S wär halt gschickt, wemma den ganza Krempl vernetza kennt". Und so machte er sich daran, alle seine PC´s zu vernetzen.

Dem Herrn im Himmel, welchen der Admin unter der -9559 anrief (Telefonhotline des Rechenzentrums), gefiel dies. Als alles fertig war und der Admin seinen Server zum ersten Mal anwarf, flehte er zum Herrn (via eMail), es möge alles gut werden. Und der Herr sprach "es werde Online" und es ward online ! 

So endet der vorläufig erste Teil der Geschichte.

Ich wünsche euch allen ein schönes Weihnachtsfest, Tonnen von Geschenken (falls Ihr noch keine habt, kauft doch mal was Nettes von Riedle Motorrad !!!), und keinen Stress mit den Automaten über die Feiertage !

Weiter zum Teil 2 "Die Segnungen des Himmels"